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Archivmaterial über jüdische Leben in Litauen wird digitalisiert

Wehrmachtssoldat mit jüdischen Männern, fotografiert von der Propagandakompanie 612 am 24. Juni 1941Wehrmachtssoldat mit jüdischen Männern, fotografiert von der Propagandakompanie 612 am 24. Juni 1941Wissenschaftler aus Litauen möchten gemeinsam mit ihren US-Kollegen Archivdokumente über das Leben litauischer Juden vor dem Zweiten Weltkrieg digitalisieren und ihre Sammlungen zusammenbringen. Der litauische Kulturminister Sarunas Sabaitis erklärte, es handelt sich um ein "unschätzbares digitales Archiv", das Datensammlung über die jüdische Bürger und den Schoah beinhaltet. Die Archivale mit mehr als 1,5 Millionen soll sowohl den Wissenschaftler als an der Allgemeinheit im Internet bereit stehen.

Das siebenjährige Projekt soll im kommenden Jahr beginnen. Die litauische Forscher werden zusammen mit dem 1925 in Vilnius gegründeten Institut für Jüdische Forschung (YIVO) in New York arbeiten. Litauische Hauptstadt war vor dem Zweiten Weltkrieg ein wichtiges Mittelpunkt jüdischer Forschung und Geistesleben.

Foto: Bundesarchiv / Wikimedia

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