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Baltische Farmer machen sich Sorgen

Zwiebeln - SymbolbildZwiebeln - SymbolbildDie Landwirte in der baltischen Staaten und Polen machen sich der wegen russischen Importverbote große Sorgen. Zur Zeit wird in den Ländern Gemüse und Obst geerntet, nun wissen die Farmen nicht, wohin mit der frischen und schnell verderblichen Ware. Laut Europäischer Union (EU) haben alleine die polnische und litauische Obstbauern Ware im Wert von rund 340 Millionen Euro nach Russland transportiert.

Polen versucht die Situation nach unten zu spielen und die eigenen Bürger patriotisch einzustimmen. In sozialen Netzwerken wird fleißig dafür geworben, mehr Apfelcidre zu trinken und viel einheimisches Obst zu verzehren. Das Land ist Europas größter Apfelproduzent, Polen befürchtet in diesem Herbst drastische Einkommensverluste. Landwirtschaftsminister Marek Sawicki will sogar die Alkoholsteuer für Obstcidre einstweilig aussetzen, doch dies ist keine dauerhafte Lösung – das Land muss sich schnellstens neue Märkte suchen, genau so wie die baltischen Ländern oder andere Staaten der Europäischen Union (EU).

Belgische Birnenproduzenten haben bis jetzt 90 Prozent ihrer Ernte nach Russland geliefert und wissen auch nicht, wohin mit der schmackhaften Obst, denn die Belgier selbst haben bis jetzt Südfrüchte bevorzugt. Einige deutsche Bauer bleiben im diesem Jahr offenbar auf ihren frischen Zwiebeln sitzen und russische Verbraucher müssen nun ohne das saftige deutsche Gemüse auskommen. Ohne Zwiebel wird in Russland kein Gericht zubereitet. Finnland verkauft für den russischen Markt produzierten Käse mit kyrillischen Etiketten im Land zum halben Preis an die Konsumenten. Das Milchprodukt eignet sich zum Einfrieren und für Garnieren.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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