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Lettland will mehr Geld für Militär ausgeben

Nato-Flagge und Lettische FlaggeNato-Flagge und Lettische FlaggeLettland reagiert auf die Beschwerden seinen NATO-Partner über zu kleine Verteidigungsausgaben. Auch US-Senator John McCain forderte auf seinen Besuch im Mitte April die baltische Staaten auf, mehr Geld für das Militär aufzuwenden. Durch die zu geringen Investitionen konnte Lettland, genau so wie seine Nachbarländer, keine moderne Verteidigungsmittel beschaffen. Bis jetzt gab Riga nur 0,91 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Verteidigung des Landes aus.

Verteidigungsminister Raimonds Vējonis gab nun über die Nachrichtenagentur LETA bekannt, dass das Land seinen Militäretat bis das Jahr 2020 auf zwei Prozent der BIP aufbessern will.

Lettland gehört ganz klar in die Europäische Union (EU) und in die westliche Militärbündnis NATO, kommentiert der frühere lettische Außenminister Indulis Bērziņš in der liberalen Tageszeitung Diena mit Blick auf das zehnjährige Jubiläum der Osterweiterung: "Wenn Lettland es nicht geschafft hätte, 2004 EU und Nato beizutreten, dann müsste man das Land heute wohl im besten Fall mit Georgien ohne Wein und im schlimmsten Fall mit der instabilen Ukraine vergleichen, die zerrissen ist zwischen West und Ost. Lettland hat von den Beitritten zu EU und NATO profitiert. Die NATO ist für die Sicherheit da, die EU ist ein Instrument für die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung. Ich denke, wenn man erneut über die EU abstimmen müsste, würden die Menschen wohl wieder für den Beitritt votieren. Unsere geographische, historische, politische und mentale Zugehörigkeit bestimmt unseren Platz in Europa."

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