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NDR: NATO stärkt den baltischen Staaten den Rücken

Nato-Flagge - SymbolbildAngesichts der Krise in der Ukraine verstärkt die westliche Militärbündnis NATO ihre Präsenz auf der Ostsee, meldet Norddeutsche Rundfunk (NDR). Im Kieler Marinehafen in Nord-Deutschland haben die Alliierten deshalb mehrere Minensucher zusammengezogen. Nach der Osterferien soll der Ständige Minensuchverband 1 (SNMCMG 1) einsatzbereit sein und aller Voraussicht nach zu einem ersten Seemanöver auslaufen. Die NATO will mit Manövern vor allem den östlichen Mitgliedsstaaten Estland, Lettland, Litauen und Polen den Rücken stärken.

Bislang haben fünf Schiffe und Boote aus Norwegen, den Niederlanden, Belgien und Estland an der Tirpitzmole in Kiel festgemacht. Nach Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Oslo wird bis Ende Mai ein norwegischer Marineoffizier an Bord des Unterstützungsschiffs "Valkyrien" den Verband führen. Danach übernimmt die Deutsche Marine das Kommando. Zu diesem Zweck steht dann der Tender "Elbe" als Führungsschiff zur Verfügung. Nach Ostern werden weitere Boote zu dem kleinen Flottenverband stoßen.

Für dieses Jahr sind zwei größere Seemanöver der NATO beziehungsweise mit NATO-Beteiligung in der Ostsee angesetzt - geplant allerdings schon vor der Ukraine-Krise. Mitte Mai startet die Minensuchübung "Open Spirit" vor der Küste Lettlands und im Juni startet das Manöver US BALTOPS, an dem sich die Deutsche Marine mit einem größeren Flottenverband beteiligt.

Quelle: Norddeutsche Rundfunk (NDR)

Foto: © Das Baltikum-Blatt /AWSiebert

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