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NATO verstärkt die Ostgrenze mit Kampfjets, Schiffe und Soldaten

Militärübung - SymbolbildDas westliche Militärbündnis NATO will die Ostgrenze der Bündnisstaaten mit Kampfjets, Militärschiffen und Soldaten stärken. Deutschland wird sich mit einem Schiff Ende Mai und sechs Kampfflugzeugen ab September beteiligen. Der Tender „Elbe“ soll im Rahmen eines Minenräum-Manövers in der Ostsee eingesetzt werden. Die Allianzpartner Estland, Lettland, Litauen Polen und Rumänien hatten darum gebeten. Angesichts der Krise in der Ukraine soll die stärkere Präsenz von Militär die Sicherheitsgarantie der Militärkoalition affirmieren.

Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte laut ARD-Tagesthemen in Brüssel: "Falls nötig, werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Maßnahmen folgen." Die Schiffe würden "in die Ostsee, in das östliche Mittelmeer und nötigenfalls anderswohin" in Marsch gesetzt, ergänzte er.

Die Verteidigungspläne der Allianz würden "überarbeitet und gestärkt". "Wir werden mehr Flugzeuge in der Luft haben, mehr Schiffe im Wasser und wir werden auf dem Land eine erhöhte Bereitschaft haben", betonte er.

Rasmussen machte ARD zufolge jedoch keine Angaben zur Zahl der Soldaten, die entsandt werden: "Es werden genug sein, um unsere Bereitschaft zu verbessern und um nötigenfalls für mehr vorzubereiten." Angesichts der Unsicherheit über Russlands Verhalten hatte er zudem eine engere Zusammenarbeit zwischen der Allianz und der Europäischen Union (EU) gefordert.

Die internationalen Hoffnungen richten sich aber zur Zeit auf das Treffen in Genf, wo die Außenbeauftragte der EU, Catherine Ashton mit den Außenministern John Kerry (USA), Sergei Lawrow (Russland) und Andrii Deschtschiza (Ukraine) zusammenkommen wird. Die Gespräche könnten ein erster Schritt dazu sein, „wieder eine geordnete Situation in der Ukraine herzustellen“, ließ Bundeskanzlerin Angela Merkel durch ihren Pressesprecher erklären.

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