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Lettland legt Privatisierung des Energiemarkts auf Eis

Saeima-Präsidentin Solbita ĀboltiņaSaeima-Präsidentin Solbita ĀboltiņaWegen der Ukraine-Krise hat Lettland die geplante Privatisierung des Energiemarkts vorerst gestoppt. Saeima-Präsidentin Solbita Āboltiņa (Partei Vienotība / Einheit) brachte vor, dass das Kabinett mit seiner Entscheidung die „innere Destabilisierung des Landes und Provokationen von außen“ abwähren. In Lettland wird nach der Verschlimmerung des russisch-ukrainischen Konflikts eine Übernahme wichtiger Infrastrukturbetriebe durch Energiekonzerne aus östlichen Nachbarland gefürchtet. Vor allem hat der staatliche Energieriese Gazprom sowieso schon einen großen Einfluss auf die lettische Wirtschaft.

Das Moratorium soll vorausgehend bis Ende des Jahres bestehen bleiben.

Foto: © Saeima

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