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Russische Militärflugzeuge testen die Einsatzbereitschaft der westlichen Luftwaffe

Kondenzstreifen am HimmelZwei russische Jagdbomber Typs Suchoi SU-24 (NATO-Codename Fencer) sind am Mittwoch 17. September für rund 30 Sekunden in den schwedisches Luftraum eingedrungen, berichtet die lokale Zeitung „Expressen“. Der Vorfall ereignete sich südlich der beliebten Ferieninsel Öland über der Ostsee. Die Jagdbomber haben das Territorium Schwedens verlassen, nachdem ein Abfangjäger des Landes sein Kontrollflug aufgenommen hatte. „Expressen“ zufolge sei Luftraumvergehen nicht durch Zufall erfolgt, sondern war ein Test um zu überprüfen, wie die schwedische Defensive funktioniert. Das Königreich hat gegen die Verletzung seines Luftraums eine Protestnote verfasst und den Botschafter der Russischen Föderation einbestellt.

Zwei russische Kampfflugzeuge, begleitet von Tankflugzeugen und Bombern, sind zudem am gleichem Tag durch die US-Luftverteidigungszone (ADIZ) geflogen. Auch hier kamen Abfangjäger, diesmal US-amerikanische zum Einsatz. Am nächsten Tag wurden dann zwei russische Langstreckenbomber über der kanadischen ADIZ beobachtet. Kanada verjagte die ungebetenen Militärgäste mit zwei Kampfjägern. Die Militärflugzeuge mit russischen Abzeichnen sind aber nicht in den Luftraum der nordamerikanischen Ländern eingedrungen. Die sogenannten „Pufferzonen“ außerhalb der Staatsgrenzen sind da, um den Streitkräften, falls das Land angegriffen wird, Zeit zur Verteidigung zu schaffen. Da die Zonen in der Regel einseitig festgelegt sind, unterliegen sie keinen internationalen Reglements.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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