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EU

Kritik in Holland wegen geplantem Sotschi-Besuch von Königpaar und Premier

 

Der König Willem-Alexander und seine Frau Máxima sowie Premierminister Mark Rutte aus der Niederlanden sind wegen der geplanten Reise zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi nun unter Kritikfeuer geraten. Das internationale Sportevent beginnt an der Schwarzmeer-Metropole am 7. Februar.

Die internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) bringt vor, dass die hohen Staatsrepräsentanten die Diskriminierung von Homosexuellen in Russland schlicht ignorieren. "Im heutigen Kontext wird jeder Besuch eines Regierungsvertreters, insbesondere der eines Staatsoberhauptes, als ein politisches Signal verstanden, das muss der Regierung bewusst sein. Die Olympischen Spiele werden vor allem als 'Putin-Show' gesehen. AI dringt die amtliche holländische Delegation, ein klares Zeichen zur Menschenrechtssituation in Russland zu setzen", heißt es in einer Presseerklärung.

Im Gegensatz zu den Niederlanden delegieren viele andere größere Länder nicht ihre höchsten Repräsentanten nach Russland. Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck und Regierungschefin Angela Merkel verzichteten auf eine Fahrt nach Sotschi, genau so wie US-Präsident Barack Obama, Frankreichs Staatspräsident François Hollande und Großbritanniens Ministerpräsident David Cameron. Auch die Präsidentin Litauens, Dalia Grybauskaitė, gab bekannt, nicht nach Sotschi zu reisen. Ihr Amtskollege aus Lettland, Andris Bērziņš dagegen hat es vor in die Schwarzmeer-Metropole fahren.

Gauck hat angekündigt, die deutsche Olympiamannschaft nach der Rückkehr aus Russland zu empfangen.

 

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