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Finnland: Esten liefern sich Schießerei an einem Bahnhof

Handschellen - SymbolbildDie Schießerei am 30. November auf dem Bahnhof Myyrmäki nahe der finnischen Hauptstadt Helsinki hatten drei in einen Streit geratene Esten verübt, bestätigte Kriminalkommissar Kimmo Hyvärinen dem estnischen Nachrichtenportal Delfi. Einer der Tatverdächtigen ist immer noch flüchtig. Der Verletzte ist vorbestraft: 2013 war er wegen Motorradfahrens unter Drogen und Gefährdung der öffentlichen Ordnung verurteilt worden, berichten die Medien in Finnland.

Der Polizei zufolge brach die Schießerei nach 17:30 Uhr aus. Zwei tatbeteiligte Männer mussten anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Einer der Esten wurde angeschossen, ist aber außer Lebensgefahr. Der zweite Mann wurde verhaftet und vernommen. Dabei benötigte er einen Dolmetscher; ob der Verhaftete Estnisch oder Russisch spricht, konnte Hyvärinen indes nicht sagen. Einer der Streitbeteiligten ist 31, der andere 25 Jahre alt. Ob der dritte, an dem Streit beteiligt gewesene Este der Schütze war, ist noch unklar.

Hyvärinen sagte, dass die Streitenden wegen vorausgegangener Straftaten polizeibekannt seien. Vorläufiger Information zufolge waren die Männer während der bewaffneten Auseinandersetzung betrunken.

Ein Tatbeobachter berichtete an Delfi, der 25-jährige Tanel habe zwei Schüsse ins Bein bekommen. "Die Männer hatten miteinander eine Rechnung zu begleichen. Ein Tatbeteiligter schoss Tanel ins Bein. Als der Verletzte anschließend hingefallen war, näherte sich der Schütze ihm und schoss ein zweites Mal. Bevor die Männer von Tanel abließen, haben sie ihn noch mit Füßen getreten, wodurch der Angeschossene im Gesicht Verletzungen erlitt. Der Schütze holte zunächst die Waffe aus dem Rucksack, nach der Tat steckte er sie zurück und verließ den Tatort", berichtete der Augenzeuge. (Bericht: Thomas Michael)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

 

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