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Schweden: Dürfen Prinzessinnen und Prinzen arbeiten?

Prinzessin Madeleine mit ihrem Ehemann Christopher O´Neill und Tochter, Prinzessin LeonorePrinzessin Madeleine mit ihrem Ehemann Christopher O´Neill und Tochter, Prinzessin LeonoreDas deutsche Gesellschaftsmagazin Bunte hat herausgefunden, dass schwedische Prinzessin Madeleine (31) mit ihrem bürgerlichen Ehemann Chris O´Neill (39) gemeinsam geschäftlich tätig ist. Die jüngste Tochter des Schwedenkönigs Carl Gustav (68) hält an drei Unternehmen ihres Gatten eine Beteiligung von fünf Prozent. Bunte zufolge hat eine Firma auch Geschäftsbeziehungen mit zwei schwedischen Großbanken. O´Neill erklärte gegenüber der schwedischen Zeitung expressen.se, dass seine Frau keine Verbindung mit dem Unternehmen hat: „Sie hat fünf Prozent Stimmrechts-Anteil. Sie hat keine Position, bekommt kein Gehalt, keine Bezahlung.“

Rein rechtlich hat Prinzessin Madeleine nichts falsch gemacht, berichtet Bunte. Der Palast stellte klar: „Ihre Minderheitsbeteiligung steht in keinem Konflikt zu ihrer Rolle als Mitglied der Königlichen Familie.“

Mit ihrer Geschäftsverbindung bewegt sich die Blaublütige laut Bunte jedoch in einer Art Grauzone. Die schwedische Königsfamilie hat es sich zum Leitsatz gemacht, wegen eventueller Interessenkonflikte nicht in der Wirtschaft tätig zu sein. Dass der König und seine älteste Tochter, Kronprinzessin Victoria (36) für die Krone arbeiten, ist selbstverständlich. Sie werden dafür aus der Staatskasse auch bezahlt. Als Prinz Daniel (40) vor vier Jahren seine Victoria heiratete, gab er seine Fitness-Geschäfte auf. Madeleines Bruder Carl Philip (35) gründete mit einem Freund das Design-Label „Bernadotte & Kylberg". Kreative Beschäftigung des Prinzen scheint das Volk nicht zu stören. Klare Statuten darüber, was im Bezug auf Beschäftigungen der Mitgliedern der Königsfamilie erlaubt ist, gibt es in Schweden aber nicht.

Quelle: Zeitschrift Bunte

Foto: © Pressebild / Königshaus Schweden

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