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Künstlergespräch mit Jaanika Peerna

Jaanika PeernaJaanika PeernaVon Ülo Salm, Berlin

Am 27. November gab die estnische Künstlerin Jaanika Peerna ihren Bewunderern in Berlin Gelegenheit, Einblick in ihre Werke und die Art und Weise ihrer Arbeit zu gewinnen. Sie ragt insoweit aus dem weiten Feld bildender Künstler heraus, als sie ihr Talent auf das abstrakte und abstrahierende Zeichnen ausgerichtet hat, ergänzt durch zeichnerisch anmutende Installationen und Bewegungsabläufe unter Licht- und Schatteneffekten.

Im „Kunstraum Tapir“ im Berliner Bezirk Friedrichshain erläuterte Jaanika Peerna an Hand großflächig projizierter Fotos und Videos ihrer Bilder und Installationen ihrem engagierten und neugierigen Publikum aller Altersgruppen Arbeitsweise, Ideen und Gefühle, die sie zu ihren Arbeiten treiben. Manche der Bilder strahlen eine geradezu mystisch anmutende Wirkung aus. Sie erinnern an Wolkenbilder, die die Phantasie des Zuschauers anregen, andere an Schnee- und Eiskristallstrukturen. Die mit Hilfe der Technik bewirkten Bewegungsabläufe von Lichtbändern und verschlungenen Linien wirken wiederum wie Zauberei.

Alles in allem ein gelungener Abend, an dem Jaanika Peerna den Besuchern noch für Gespräche über ihr künstlerisches Schaffen zur Verfügung stand.

Die Künstlerin lebt mit ihrem amerikanischen Ehemann und dem gemeinsamen Sohn in New York. Derzeit verbringt die Familie einen einjährigen Aufenthalt in Berlin. Sie lassen es sich allerdings nicht nehmen, die Weihnachtsfeiertage in Estland zu verbringen. Die Berliner hoffen auf weitere spannende Erlebnisse mit ihr im Neuen Jahr.

Foto: © Arvo Wichmann

 



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