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ESC – Elina Netschajewa singt Estland mit Operncollage ins Finale

Elina NetschajewaDie erste Vorentscheidung beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Lissabon ist beendet. Zehn der insgesamt 19 Teilnehmer qualifizierten sich am gestern (8. Mai) vor über zehntausend Gäste in der Altice Arena der Hauptstadt Portugals für das große Finale am Samstag (12. Mai).

Die Sopranistin Elina Netschajewa (estnische Schreibweise Elina Netšajeva) aus Estland sang mit ihren klarer Stimme italienisch das Lied „La forza“. Während ihres Auftritts war sie umrahmt von ihrer wunderschönen Kleid, das ständig Farbe wechselte – ein eleganter Nebeneffekt!

Ihr Titel stammt von Mihkel Mattisen und Timo Vendt. Das Duo schrieb schon 2013 den estnischen Beitrag „Et uus saaks alguse“ („Für Neubeginn“) für die estnische Sängerin Birgit Õigemeel. Netschajewa hat mit ihrer Kollegin Xenia Kuschukowa – beide Sängerinnen an der estnischen Nationaloper „Estonia“ - den Text dazu aus diversen italienischen Opern zusammengestellt.

Die Koloratursopranistin Elina Netschajewa wurde 1991 in estnischen Hauptstadt Tallinn geboren. Schon im Alter von vier Jahren sang sie in einem Kinderchor und erhielt als junges Mädchen Gesangsunterricht. Von 2011 bis 2016 studierte sie Musik an der estnischen Musikakademie. 2015 gab die Sängerin ihr Debüt an der Nationaloper „Estonia“. Noch im gleichen Jahr wurde Netschajewa Mitglied des LTL Opernstudios am Teatro del Gioglio in italienischen Lucca. Neben ihre Arbeit an der Theater tritt sie in Solokonzerten auf.

2013 gewann Netschajewa den Wettbewerb „Laulusild“ („Gesangsbrücke“), 2014 erreichte sie beim Wettbewerb „Klassikatähed“ („Klassikstars“) sowie beim internationalen Musikwettbewerb Tiit Kuusik jeweils den zweiten Platz. Kuusik war ein bekannter estnische Bariton und Gesangslehrer.

Auf dem Finale in Lissabon sind auch die Favoritinnen Netta aus Israel und Eleni Foureira aus Zypern dabei. Weiter nehmen Ieva Zasimauskaitė aus Litauen mit "When We're Old" und die Finnin Saara Aalto mit „Monsters“ teil. (asie)

Foto: Delfi Instagram



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